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Theatersport ist Improvisationstheater mit Wettkampfcharakter. Zwei gegnerische Teams spielen um die Gunst des Publikums, welches eine verantwortungsvolle Aufgabe übernimmt: Es liefert Vorgaben für Szenen, die von den Spielenden umgesetzt werden müssen und stimmt anschliessend über die gezeigten Geschichten ab. Es ist konstant ins Geschehen auf der Bühne integriert. Am Ende eines Theatersport-Matchs gewinnt das Team, das vom Publikum gewählt wird. Für musikalische Untermalung sorgt ein Musiker, der vom Klavier aus das Geschehen auf der Bühne beeinflusst. Ein Schiedsrichter diszipliniert die Schauspieler und führt das Publikum durch den Theaterabend.
Die Wurzeln dieses Konzeptes reichen bis in die 50er Jahre zurück, als Keith Johnstone (ehem. Theatersport- Direktor in Kanada bei der «Loose Moose Theatre Company») in England mit der Entwicklung dieser Form des Improvisationstheaters begann. Er brachte seine Idee später nach Kanada und entwickelte sie weiter.
Nach Neuseeland, Australien, Frankreich, Holland, Dänemark und Schweden kam dieses Theaterformat Anfang der 80er Jahre auch nach Deutschland, wo sich bis heute ein ganzes Netz von Improvisationsgruppen gebildet hat. Längst werden weltweit nationale und internationale Meisterschaften im Theatersport organisiert.
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